2. Das Vermögen des Wohlfahrtsfonds 2025

Das Vermögen im Wiener Wohlfahrtsfonds ist vom Vermögen der Ärztekammer für Wien getrennt zu führen. Im Folgenden dürfen wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Vermögensaufteilung und Vermögensentwicklung im abgelaufenen Jahr 2025 geben.

Der Wohlfahrtsfonds verwaltete zum 31.12.2025 ein Gesamtvermögen von rund 1,77 Milliarden Euro.
Vermögenswerte im Wohlfahrtsfonds. Stand 31.12.2025 Das Fondsvermögen ist breit diversifiziert und überwiegend in Immobilien und Wertpapieren veranlagt.

DIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN 2025 AUF EINEN BLICK

Ertrags- und Mittelverwendung

Die folgende Darstellung fasst die wichtigsten Ertragsquellen sowie die wesentlichen Aufwendungen und Mittelverwendungen des Wohlfahrtsfonds im Geschäftsjahr 2025 vereinfacht zusammen.

Verwendung

Die Mieterträge in Höhe von 13,4 Mio. € übersteigen den gesamten Verwaltungsaufwand des Fonds deutlich. Diese Relation verdeutlicht, dass die Beiträge der Mitglieder in Leistungen fließen, nicht in Bürokratie.

2,5% Verzinsung im kapitalgedeckten Verfahren

Das kapitalgedeckte Verfahren (KDV) kombiniert laufende Ertragsausschüttung mit einer gezielten Stärkung der Gewinnreserven. Im Jahr 2025 betrug die Gesamtperformance 2,86 %. Davon wurden 2,5 % an die Mitglieder ausgeschüttet, der verbleibende Ertrag der Gewinnreserve zugeführt.
Diese Rücklagenbildung dient dazu, die Stabilität der Verzinsung auch in schwächeren Marktphasen zu sichern und eine kontinuierliche Entwicklung der individuellen Anwartschaften zu gewährleisten.

+3,6% Wertentwicklung des Masterfonds

Während der Markt im Frühjahr deutlich nachgab, wurde die Aktienquote gezielt reduziert und später schrittweise wieder erhöht. Dadurch konnten stärkere Verluste begrenzt werden.

13,4 Mio. € Jährliche Mieteinnahmen

Durch aktive Sanierungen können die Mieteinnahmen perspektivisch von 13,4 Mio. € auf bis zu 30 Mio. € steigen und so die Substanz Ihrer Pensionen massiv aufwerten.

Entwicklung der Performance / Gesamtvermögen

2.1
Zwei Säulen für Ihre Sicherheit - Umlageverfahren und Kapitaldeckungsverfahren

Ein Teil der eingezahlten Beiträge wird einem Umlageverfahren zugeführt, ein anderer einem kapitalgedeckten System (KDV). Erarbeiten im Umlageverfahren die Berufstätigen die Pensionen sowie die Leistungen der Witwen/ Witwer, Waisen oder Invaliditätsversorgten, die vorübergehend oder dauerhaft nicht arbeiten können, so sparen Mitglieder beim Kapitaldeckungsverfahren mit ihren Beiträgen ein individuelles Vermögen für die zukünftige Pensionsleistung an. Während das Umlageverfahren an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der aktiven Mitglieder partizipiert, partizipiert das im KDV eingezahlte Geld an Veranlagungserfolgen aber auch an den Risiken am Kapitalmarkt. Das Geld im KDV wird im Gegensatz zum fiktiven Pensionskonto des Umlageverfahrens einem persönlichen Wohlfahrtsfondskonto gutgeschrieben.

2.2
Kapitalgedecktes Verfahren (KDV) – Stabile 2,5% Verzinsung durch Reserven

Die Gesamt-Performance im KDV betrug 2025 aufgrund der Bewertung des Wohlfahrtsfonds-Masterfonds sowie der Erträge aus Miteinnahmen und sonstigen Erträgen +2,86%. Davon wurden 2,5% an die aktiven Mitglieder und Pensionierten ausgeschüttet, der Rest der Gewinnreserve[LM1] [GM2] zugeführt, um auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten eine konstante Verzinsung sicherzustellen. Dank dieser positiven Entwicklung kann der Wohlfahrtsfonds die Wertbeständigkeit des kapitalgedeckten Verfahrens sichern und Rücklagen für schwierige Zeiten bilden.

2.3
Veranlagung

Das Vermögen des Wohlfahrtsfonds gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Wertpapiere und Immobilien. Mit Stichtag 31. Dezember 2025 beläuft sich das Veranlagungsergebnis des Gesamtvermögens auf 3,16 Prozent. Die durchschnittliche Performance seit 2015 beträgt 4,23 Prozent.

2.4
Immobilien

In den letzten Jahren wurde die Immobilienquote des Wohlfahrtsfonds kontinuierlich erhöht. Aufgrund von Verkehrswertsteigerungen zeichnet sich eine weiterhin positive Wertentwicklung ab. Die Wertsteigerungen der Immobilien ergeben sich aus einer konsequenten Bewirtschaftung und Entwicklung der Objekte sowie gezielte Investitionen in erstklassige Immobilien. Die 14 Häuser befinden sich allesamt in Toplagen Wiens, verteilt über die Bezirke Wien 1,2,3,4,6 und 7. Diese strategische Auswahl berücksichtigt die entscheidenden Faktoren: Lage, Zustand und Potential. Durch diese Kombination wird eine nachhaltige Wertsteigerung gewährleistet. Die aktuellen Mieteinnahmen belaufen sich auf rund 13,4 Millionen Euro pro Jahr. Nach den geplanten Umbauten ist mit einer zusätzlichen Steigerung von etwa 3 Millionen Euro jährlich zu rechnen. Bei einem vollständigen Ausreizgrad (100 Prozent) könnten die Mieteinnahmen insgesamt auf etwa 30 Millionen Euro pro Jahr anwachsen.

Unter „Thema des Jahres“ finden Sie detailliertere Informationen zu den Immobilien des Wohlfahrtsfonds.

2.5
Verwaltungsaufwand

Der Verwaltungsaufwand im Jahr 2025 betrug insgesamt 8.089.215,16 Euro und entspricht einem Anteil von rund 0,55 Prozent am Gesamtvermögen zum Stand 31.12.2025.

Der größte Teil der Aufwendungen wurde dabei für den externen Administrationsdienstleister, die Concisa AG, aufgewendet. Weitere Posten betreffen die innerbetriebliche Leistungsverrechnung betreffend Pensionen und Mitarbeiter, Depotgebühren, Aufwendungen für das Mitgliederverzeichnis sowie Funktionärsgebühren. Zusätzliche Ausgaben betrafen die Honorare für die Veranlagungsberatung sowie die Aufwendungen für rechtsanwaltliche Beratung und Versicherungsmathematik.

Die Bilanz- und Erfolgsrechnung des Jahres 2025 wird nach Beschlussfassung durch die Erweiterte Vollversammlung im Juni 2026, im geschützten Bereich auf der Homepage des Wohlfahrtsfonds unter www.wohlfahrtsfonds.wien veröffentlicht.

2.6
Vermögensanlage Golddukaten

In den 1980er Jahren, während der Irakkrise, erwarb der Wohlfahrtsfonds rund 17.000 Einfachdukaten. Diese Goldmünzen befinden sich bis heute im Besitz des Wohlfahrtsfonds und machen aktuell 0,39 Prozent des Vermögens des Fonds aus. Die damalige Entscheidung, in einer unsicheren Zeit auf Gold als stabilen Vermögenswert zu setzen, beruhte auf der Erfahrung, dass das Gold seinen Wert langfristig zuverlässig erhalten kann.

Auch künftig wird der Wohlfahrtsfonds den Goldanteil in seinem Portfolio sorgfältig bewerten und strategisch steuern.

2.7
Masterfonds

Das Vermögen des Wohlfahrtsfonds und damit die Grundlage für die Altersversorgung seiner Mitglieder wird breit über verschiedene Anlageklassen hinweg veranlagt. Zu den wesentlichen Anlagekategorien zählen derzeit Geldmarkt, Anleihen, Aktien und Immobilien.

Ein bedeutender Teil des Vermögens ist im sogenannten Masterfonds investiert, der mehrere Anlagesegmente umfasst und eine zentrale Rolle in der Gesamtveranlagung einnimmt. Während Immobilieninvestitionen insbesondere langfristige Wertsteigerungspotenziale sowie stabile laufende Erträge aus Vermietung bieten, leistet der Masterfonds einen wesentlichen Beitrag zur Diversifikation des Gesamtportfolios.

Durch die gezielte Streuung über unterschiedliche Anlageklassen wird das Risiko reduziert und gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, an verschiedenen Marktentwicklungen zu partizipieren. Dieses ausgewogene Risikomanagement trägt dazu bei, die Gesamtrendite zu stabilisieren und Wertschwankungen zu begrenzen.

Die internationalen Kapitalmarktbewegungen prägten die Performance des Masterfonds im Jahresverlauf entscheidend.

Ihr Vermögen im Sicherheitscheck Beratung durch FERI AG

Der Wohlfahrtsfonds Masterfonds wurde bereits im September 2011 als Spezialfonds mit mehreren Anlageklassen konzipiert. Die strategische Beratung erfolgt durch die deutsche Asset-Management-Gesellschaft FERI AG.

FERI stellt ein regelmäßiges Reporting im Verwaltungsausschuss sicher. Im Jahr 2025 fanden insgesamt drei Berichterstattungen im Rahmen entsprechender Sitzungen statt. Darüber hinaus nahm FERI an der VWA-Klausur sowie an der jährlichen Sitzung des Anlageausschusses im Herbst teil.

2.7.1
Navigieren in stürmischen Zeiten - Kapitalmarktumfeld 2025

Bevor die Entwicklung des Masterfonds im Detail dargestellt wird, soll das allgemeine Marktumfeld des Jahres 2025 zusammengefasst werden.

Das Jahr 2025 war von erheblichen politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen geprägt. Insbesondere die zweite Amtszeit von Donald Trump sowie die überraschend hohen US-Zölle am sogenannten „Liberation Day“ führten zu spürbaren Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten. In der Folge kam es zu einer deutlichen Abwertung des US-Dollars sowie zu einem Anstieg der langfristigen Kapitalmarktzinsen weltweit.

Die US-Wirtschaft zeigte sich trotz dieser politischen Einflüsse robust und verzeichnete weiterhin solides Wachstum. Ab Herbst leitete die US-Notenbank wieder Zinssenkungen ein. In Europa hingegen blieb das wirtschaftliche Umfeld von Unsicherheit, strukturellen Herausforderungen und schwachem Wachstum geprägt – trotz rückläufiger Inflation und mehrerer Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank.

China konnte aufgrund der anhaltenden Immobilienkrise sein Wachstumsziel nicht erreichen, während viele Schwellenländer von sinkenden Inflationsraten und stabileren Währungen profitierten. Geopolitische Konflikte spielten im Kapitalmarktumfeld des Jahres 2025 insgesamt eine untergeordnete Rolle.

Die internationalen Aktienmärkte verzeichneten 2025 das dritte starke Jahr in Folge. Unterstützt wurde diese Entwicklung insbesondere durch das robuste Wachstum in den USA, hohe Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz sowie weltweit steigende Unternehmensgewinne. Vor allem Technologieunternehmen trugen maßgeblich zur positiven Entwicklung bei.

Auch Schwellenländer entwickelten sich aufgrund sinkender Zinsen und solider Wachstumsaussichten sehr erfreulich. In Europa hingegen wich der anfängliche Optimismus im Jahresverlauf zunehmend einer Ernüchterung, da strukturelle Reformen weitgehend ausblieben.

Die Rentenmärkte entwickelten sich insgesamt moderat positiv. Steigende Staatsverschuldung führte zu einer „Versteilerung“ der Zinskurven, wodurch insbesondere langlaufende Anleihen belastet wurden. Am kurzen Ende wirkten Zinssenkungen sowie eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes unterstützend. Unternehmensanleihen konnten sich hingegen aufgrund attraktiver Verzinsung und rückläufiger Risikoaufschläge sehr positiv entwickeln.

Marktperformance zum Jahresultimo 2025 / Überblick Stand: 31. Dezember 2025 Quelle: FERI, eigene Berechnung Die Übersicht zeigt, wie sich zentrale Anlageklassen (z. B. Aktien und Anleihen) im Jahr 2025 entwickelt haben. Sie dient der Einordnung der Fondsentwicklung im Vergleich zum allgemeinen Marktumfeld. Frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Wertentwicklung.

2.7.2
Entwicklung des Masterfonds

Die Grafik zeigt die kumulierte Wertentwicklung des Masterfonds im Jahresverlauf 2025 in Prozent. Der deutliche Rückgang im Frühjahr sowie die anschließende schrittweise Erholung bis zum Jahresende sind dabei gut erkennbar. Stand 31.12.2025

Der Masterfonds wies im Jahresverlauf 2025 eine durchschnittliche Aktienquote von rund 48% auf. Unter Berücksichtigung des aktienähnlichen Charakters von Wandelanleihen lag das gesamte Aktienexposure bei etwa 55 %. Aktien und Wandelanleihen stellten im Jahr 2025 somit die wesentlichen Treiber der positiven Wertentwicklung dar.

Im Zuge der Marktverwerfungen rund um den „Liberation Day“ verzeichnete der Fonds zwischenzeitlich einen Rückgang von rund -8,7 %.

Hier hat sich unser aktives Management bewährt:

Während der Markt im Frühjahr zwischenzeitlich um fast 9 % nachgab, haben wir die Aktienquote proaktiv von ca. 48 % auf rund 30 % reduziert. So haben wir das Vermögen vor tieferen Einbrüchen geschützt.

Als sich die Märkte im Sommer stabilisierten, haben wir die Investitionsquote schrittweise wieder erhöht, um von der anschließenden Erholung zu profitieren.

Trotz der massiven Turbulenzen im Frühjahr konnte der Masterfonds das Kalenderjahr 2025 mit einer positiven Wertentwicklung von +3,6 % abschließen. Das ist ein Erfolg der besonnenen und weitsichtigen Steuerung durch unser Expert*innen-Team.

  • Linke Spalte („Segmente“): Aufteilung des Fonds in verschiedene Anlageklassen (z. B. Aktien, Anleihen, Immobilien).
  • „Performance“: Wertentwicklung des jeweiligen Segments im Jahr 2025 in Prozent.
  • „BM“ (Benchmark): Vergleichswert, der zeigt, wie sich ein vergleichbarer Markt oder Index entwickelt hat.
  • Differenz (rechte Prozentzahl in der Performance-Spalte): Abweichung der tatsächlichen Performance vom Benchmark (Mehr- oder Minderertrag).
  • „Manager“: Externe Vermögensverwalter, die das jeweilige Segment betreuen.
  • „%“: Anteil des jeweiligen Segments am gesamten Fondsvermögen.
  • „Overlay“: Absicherungsstrategie (Risikomanagement), die unabhängig von den einzelnen Segmenten eingesetzt wird, um Marktschwankungen zu reduzieren.

Die grafische Darstellung zeigt die Aufteilung des Fondsvermögens auf die verschiedenen Anlageklassen:

  • Aktien DM / EM: Unternehmensanteile aus Industrieländern (DM) bzw. Schwellenländern (EM)
  • Wandelanleihen: Anleihen, die in Aktien umgewandelt werden können und damit teilweise wie Aktien wirken
  • Unternehmensanleihen: Anleihen von Unternehmen mit fester Verzinsung
  • Hochzinsanleihen: Unternehmensanleihen mit höherem Risiko und höherer Verzinsung
  • Immobilien: Direktinvestitionen oder Immobilienfonds für stabile laufende Erträge

Durch diese Mischung über verschiedene Anlageklassen wird das Risiko reduziert und gleichzeitig die Chance genutzt, von unterschiedlichen Marktentwicklungen zu profitieren.

 

Beitrag der einzelnen Anlageklassen

Euro-Unternehmensanleihen: +2,6 – +2,7 % (Benchmark übertroffen)
Wandelanleihen: +8,0 %
Aktienstrategien: Mandat 1: +8,1 % (Benchmark +6 %), Mandat 2: +1,3 %
Aktien Schwellenländer: +15,0 %
Hochzinsanleihen: +4,2 %
Anleihen Schwellenländer: +2,4 %

2.7.3
Steuerung und Kontrolle

Die beauftragten Vermögensverwalter*innen unterlagen auch im Jahr 2025 einer laufenden Erfolgskontrolle. Ergänzend dazu wurden die Portfoliomanager*innen im Rahmen der jährlich stattfindenden persönlichen Gespräche in die Räumlichkeiten der Wiener Ärztekammer eingeladen, um die Entwicklung und Positionierung der einzelnen Mandate im Detail zu erörtern.

2.7.4
Was ist das Risiko-Overlay?

Das Risiko-Overlay ist ein Schutzmechanismus und überwacht täglich das Gesamtrisiko des Masterfonds – gemessen an der Schwankungsbreite (Volatilität). Auf Basis der strategischen Gewichtung von Aktien und Anleihen im Masterfonds, wurde diesbezüglich ein Schwellenwert von 9% definiert. Bei Überschreiten dieser Grenze wird das Gesamtrisiko im Masterfonds reduziert, um potentielle Verluste zu reduzieren.

Wie funktioniert das konkret?

Das Risiko-Overlay folgt einem einfachen Prinzip.

  1. Die erwartete Schwankungsbreite des Masterfonds wird auf täglicher Basis berechnet – liegt die Volatilität unter 9%, kann man von einer erwartbaren Schwankung für die im Masterfonds umgesetzte strategische Gewichtung von Aktien und Anleihen ausgehen und das Overlay greift nicht ein.

  2. Überschreitet die Volatilität 9%, befinden sich die Finanzmärkte in einer sehr unsicheren Phase - was meist mit fallenden Kursen verbunden ist – und das Overlay reduziert schrittweise das Risiko im Masterfonds (entweder durch Verkauf von ETFs/Indexprodukten, oder Futureskontrakten).

Was bringt das Risiko-Overlay?

Das Ziel ist sehr große Verluste in turbulenten Marktphasen zu reduzieren und Schwankungen des Masterfonds zu begrenzen. Mittelfristig kann das Overlay starke Wertverluste in Krisenphasen abmildern, die Stabilität der Wertentwicklung erhöhen und zu einem gleichmäßigeren Ertragsverlauf beitragen. Im Jahr 2024 musste das Overlay erfreulicherweise kein einziges Mal eingreifen. Im Jahr 2025 wurde ausgelöst durch die US-Importzölle und einer massiven Korrektur auf den Finanzmärkten das Risiko-Overlay im 2. Quartal aktiv und es wurde das Gesamtrisiko zwischen April und Juni leicht reduziert – ab dem Sommer 2025 haben sich die Finanzmärkte wieder beruhigt und die Sicherungsmaßnahmen konnten beendet werden.

Das Risiko-Overlay hat damit wie vorgesehen funktioniert und das Vermögen der Mitglieder aktiv geschützt.

Vergleich mit Sicherheitssystemen im Auto?

Man kann sich das Overlay auch wie einen Spurhalteassistent im Auto vorstellen, der erkennt, wenn man eine Fahrspur ohne Blinken verlässt. Das System macht automatisch den Fahrer durch Lenkeingriffe darauf aufmerksam und vermeidet einen unbeabsichtigten Spurwechsel mit Unfallgefahr.

Das Ziel auch hier ist: nicht schneller zu fahren, sondern sicherer anzukommen.